Ratgeber · Marken

Die besten Tissot Uhren 2026: Empfehlungen im Überblick

Die besten Tissot Uhren zeigen, wie viel Schweizer Uhrmacherei für vergleichsweise wenig Geld möglich ist. Die 1853 in Le Locle gegründete Marke gehört heute zur Swatch Group und versteht sich als zugängliche Schweizer Uhr, die bei Werk, Gehäuse und Glas keine Kompromisse für den Preis eingeht. Dieser Ratgeber erklärt, worauf es beim Kauf ankommt, und stellt sechzehn Modelle aus unserem Katalog vor, vom sportlichen PRX über die Seastar-Taucher bis zur eleganten Damenuhr, alle mit echten Daten und Richtpreisen zwischen ca. 295 und 1.795 Euro.

Was Tissot Uhren ausmacht

Tissot zählt zu den bekannten Namen der Schweizer Uhrenindustrie und trägt den Anspruch schon im Werbeversprechen: Innovators by Tradition. Gegründet 1853 in Le Locle im Schweizer Jura, ist die Marke seit Jahrzehnten Teil der Swatch Group, des größten Uhrenkonzerns der Welt. Diese Zugehörigkeit ist kein Detail, sondern der Kern des Preisvorteils, denn Tissot greift auf konzerneigene Werke, Gehäuse und Komponenten zu.

Das stärkste Argument der Marke ist das Automatikwerk Powermatic 80. Es bietet rund 80 Stunden Gangreserve, deutlich mehr als die klassischen 38 bis 42 Stunden vieler Konkurrenten, und läuft dadurch auch nach einem ungetragenen Wochenende noch weiter. In Kombination mit Saphirglas, das bei Tissot über alle Preisklassen Standard ist, entsteht ein Paket, das man in dieser Form selten unter 1.000 Euro findet.

Das zweite Zugpferd ist die PRX. Ihr Design geht auf ein Modell von 1978 zurück, kombiniert ein flaches Tonneau-Gehäuse mit einem integrierten Stahlband und trifft damit exakt den aktuellen Retro-Geschmack. Zwischen dieser Trenduhr, klassischen Dresswatches wie der Le Locle und robusten Seastar-Tauchern deckt die Marke fast jeden Anlass ab, ohne die preisliche Bodenhaftung zu verlieren.

Darauf kommt es bei Tissot Uhren an

Innerhalb der Marke ist die Spanne groß: Der Antrieb reicht vom einfachen Quarz bis zum Automatikchronographen, die Durchmesser von zierlichen 26 bis zu wuchtigen 45,5 Millimetern. Wer die besten Tissot Uhren für sich sucht, entscheidet deshalb entlang von drei Fragen: Welches Werk, welcher Antrieb und welche Größe passen zum eigenen Alltag. Die folgenden Abschnitte ordnen die wichtigsten Kaufkriterien ein.

Werk und Gangreserve

Das Herz jeder Automatik-Tissot ist das Powermatic 80, meist in der Variante 80.111, bei der Gentleman als Version 80.811 mit Silizium-Spirale. Alle bieten die namensgebenden 80 Stunden Gangreserve, ein Wert, der im Alltag echten Komfort bringt. Wer einen Chronographen sucht, findet in der PRX Automatic Chronograph das Valjoux-Kaliber A05.H31 mit 60 Stunden Reserve, während die Quarz-Chronographen auf das bewährte ETA G10.212 setzen.

Antrieb: Automatik oder Quarz

Automatikwerke wie das Powermatic 80 liefern das mechanische Erlebnis samt langer Gangreserve, verlangen aber regelmäßiges Tragen. Quarzmodelle wie die PRX 40 Quarz oder die Everytime laufen jahrelang wartungsarm, sind präziser und günstiger, dafür ohne die Faszination der Mechanik. Welcher Weg der richtige ist, hängt vom Nutzungsverhalten ab, eine ausführliche Abwägung liefert unser Ratgeber Automatik gegen Quarz.

Größe und Wasserdichtigkeit

Die Durchmesser reichen von 26 Millimetern bei der Bellissima bis 45,5 Millimetern beim Seastar-Chronographen, die Kernzone liegt bei 39 bis 40 Millimetern. Bei der Wasserdichtigkeit gilt: Dresswatches wie die Le Locle bieten 30 Meter und damit nur Spritzwasserschutz, sportliche Modelle 100 Meter, die Seastar-Taucher volle 300 Meter. Wer bei der passenden Größe unsicher ist, findet im Uhrengrößen-Guide eine Anleitung zum Ausmessen des Handgelenks.

Die besten Tissot Uhren im Überblick

Die folgende Übersicht bündelt eine repräsentative Auswahl aus dem Katalog und stellt Werk, Größe, Wasserdichtigkeit und Richtpreis nebeneinander. Die Richtpreise orientieren sich an der unverbindlichen Preisempfehlung und sind nicht als tagesaktueller Marktpreis zu verstehen. Jede Detailseite liefert das vollständige Datenblatt, für die direkte Gegenüberstellung zweier Favoriten hilft der Uhren-Vergleich.

ModellWerk / AntriebGrößeWasserdichtRichtpreis
PRX Powermatic 80Powermatic 80.111, Automatik40 mm100 mca. 750 €
PRX 40 QuarzETA F06.115, Quarz40 mm100 mca. 390 €
Seastar 1000 Powermatic 80Powermatic 80.111, Automatik43 mm300 mca. 800 €
Gentleman Powermatic 80 SiliciumPowermatic 80.811, Automatik40 mm100 mca. 950 €
Le Locle Powermatic 80Powermatic 80.111, Automatik39,3 mm30 mca. 700 €
Chemin des Tourelles 39Powermatic 80.111, Automatik39 mm50 mca. 845 €
PRX Automatic ChronographValjoux A05.H31, Automatik42 mm100 mca. 1.795 €
Seastar 1000 Quarz ChronographETA G10.212, Quarz45,5 mm300 mca. 645 €
Le Locle Automatic Lady 29mmTissot Automatik (Nivachron)29 mm30 mca. 745 €
PR 100 34mm QuarzETA F05.115, Quarz34 mm100 mca. 295 €

Unsere Empfehlungen im Detail

PRX: die Trend-Kollektion

Die PRX ist das Gesicht der modernen Tissot. Die PRX Powermatic 80 ist mit 40 Millimetern, 100 Metern Wasserdichtigkeit und dem 80-Stunden-Werk das Herzstück der Reihe und zu ca. 750 Euro Richtpreis einer der meistgekauften Schweizer Automatikeinstiege überhaupt. Wer den Look ohne Mechanik will, wählt die PRX 40 Quarz für ca. 390 Euro oder die kompaktere PRX 35 Quarz, die mit 35 Millimetern als Unisex-Modell auch an schmaleren Handgelenken gut sitzt. Als integrierte Sportuhr passt die PRX perfekt in unseren Ratgeber zu den besten Sportuhren.

Seastar: die Taucher der Marke

Die Seastar ist Tissots Antwort auf die Frage nach einer bezahlbaren Schweizer Taucheruhr. Die Seastar 1000 Powermatic 80 kombiniert 300 Meter Wasserdichtigkeit, eine Keramiklünette und das 80-Stunden-Automatikwerk in einem 43-Millimeter-Gehäuse für ca. 800 Euro. Wer es kleiner mag, findet in der Seastar 1000 Quarz 36 ein 36-Millimeter-Modell mit denselben 300 Metern und wartungsarmem Quarzantrieb. Beide gehören zu den Empfehlungen in unserem Überblick der besten Taucheruhren.

Le Locle, Gentleman und Chemin des Tourelles: die klassische Seite

Für Anzug und Büro hält Tissot drei Klassiker bereit. Die Le Locle Powermatic 80 mit guillochiertem Zifferblatt, Lederband und 39,3 Millimetern ist der Inbegriff der zugänglichen Schweizer Dressuhr zu ca. 700 Euro. Die Gentleman Powermatic 80 Silicium setzt mit ihrer antimagnetischen Silizium-Spirale und 100 Metern eine Stufe höher an, die Chemin des Tourelles ergänzt die Reihe um klassische 39 Millimeter. Noch minimalistischer und günstiger sind die Quarzmodelle Everytime 34 und Everytime 40, die als flache Alltagsuhren gedacht sind. Wer solche Modelle sucht, wird auch im Ratgeber zu den besten Dresswatches und, dank Powermatic-Werk, unter den besten Automatikuhren fündig.

Chronographen: PRX, Chrono XL und Seastar

Bei den Chronographen reicht die Spanne von Quarz bis Automatik. Der PRX Automatic Chronograph ist mit dem Valjoux-Werk A05.H31, 42 Millimetern und ca. 1.795 Euro das Spitzenmodell des Katalogs und die einzige mechanische Stoppuhr im Bunde. Günstiger geht es mit dem Chrono XL Classic im markanten 45-Millimeter-Format oder dem Seastar 1000 Quarz Chronograph, der die Stoppfunktion mit 300 Metern Wasserdichtigkeit verbindet. Weitere Modelle dieser Bauart zeigt der Ratgeber zu den besten Chronographen.

Damenmodelle: Le Locle Lady, PR 100 und Bellissima

Auch für kleinere Handgelenke hat Tissot passende Modelle. Die Le Locle Automatic Lady 29mm bringt das mechanische Erlebnis mit Nivachron-Spirale in ein zierliches 29-Millimeter-Gehäuse und zählt mit ihrer hohen Bewertung zu den Redaktions-Empfehlungen. Wer Quarz bevorzugt, greift zur robusten PR 100 34mm Quarz mit 100 Metern Wasserdichtigkeit oder zur besonders flachen Bellissima Small Lady 26mm. Eine breitere Auswahl femininer Modelle bündelt unser Ratgeber zu den besten Damenuhren 2026.

Typische Fehler beim Kauf

Unterm Strich gilt für Tissot dieselbe Regel wie für jede Uhr: Nicht das teuerste Modell ist das beste, sondern das, dessen Größe, Antrieb und Wasserdichtigkeit zum Alltag passen. Alle Modelle der Marke lassen sich in unserer Uhren-Übersicht filtern und vergleichen.

Fazit: die beste Tissot für dich

Tissot bleibt die vielleicht ehrlichste Empfehlung für den Einstieg in die Schweizer Uhrmacherei. Die PRX Powermatic 80 ist das meistgefragte moderne Modell, die Seastar bedient Taucher, die Le Locle die Klassiker-Fraktion und die Chronographen decken das obere Ende ab. Falsch macht man wenig, solange das gewählte Modell zum eigenen Handgelenk und Nutzungsverhalten passt.

Wer zwischen zwei Modellen oder ganzen Kollektionen schwankt, nutzt am besten den Uhren-Finder: Er fragt Anlass, Größe, Antrieb und Budget ab und begründet jede Empfehlung. So findest du aus den sechzehn Tissot-Modellen genau die, die zu dir passt.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Tissot Uhren

Kurze, klare Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Tissot Uhren. Jede Antwort beginnt mit der Kernaussage, danach folgt die Einordnung. So triffst du deine Entscheidung schneller.

Was macht Tissot Uhren besonders?

Tissot ist eine Schweizer Marke, die 1853 in Le Locle gegründet wurde und heute zur Swatch Group gehört. Der Reiz liegt im Preis-Leistungs-Verhältnis: echtes Swiss Made mit Saphirglas und Automatikwerk gibt es schon im mittleren dreistelligen Bereich. Das Werk Powermatic 80 mit 80 Stunden Gangreserve ist dabei das stärkste Argument der Marke.

Was ist das Powermatic-80-Werk bei Tissot Uhren?

Das Powermatic 80 ist ein Automatikwerk aus der Swatch Group, das rund 80 Stunden Gangreserve bietet. Damit läuft eine Uhr auch nach einem Wochenende ohne Tragen noch weiter, was im Alltag sehr praktisch ist. Modelle wie die PRX Powermatic 80, die Seastar 1000 oder die Le Locle setzen dieses Werk ein.

Welche Tissot Uhr ist die beste für Einsteiger?

Für den Einstieg in die Automatik ist die PRX Powermatic 80 mit ca. 750 Euro Richtpreis die naheliegende Wahl, weil sie Design, Werk und integriertes Stahlband stimmig verbindet. Wer weniger ausgeben möchte, greift zur PRX 40 Quarz oder PRX 35 Quarz ab ca. 390 Euro. Beide bieten dasselbe Retro-Design von 1978, nur mit wartungsarmem Quarzantrieb.

Sind Tissot Uhren wasserdicht genug zum Schwimmen?

Das hängt stark vom Modell ab: Dresswatches wie die Le Locle sind mit 30 Metern nur gegen Spritzwasser geschützt, während sportliche Modelle 100 Meter erreichen. Für das Schwimmen und Schnorcheln sind die Seastar-Taucheruhren mit 300 Metern die sichere Wahl. Die genaue Angabe steht bei jedem Modell auf der Detailseite in unserem Katalog.

Automatik oder Quarz bei Tissot Uhren?

Automatik bietet das mechanische Erlebnis und die lange Gangreserve des Powermatic 80, verlangt aber gelegentliches Tragen oder einen Uhrenbeweger. Quarz läuft jahrelang wartungsarm, ist präziser und meist günstiger, dafür ohne die Faszination der Mechanik. Wer täglich dieselbe Uhr trägt, ist mit Automatik gut bedient, für den flexiblen Wechsel spricht Quarz.